de Blog Gewamusic - Backstage with our musicians RSS Feed des Blogs von GEWA music Sat, 19 Aug 2017 22:24:23 +0200 Zend_Feed_Writer 1.12.10 (http://framework.zend.com) https://blog.gewamusic.com/de/reports Reise zur absoluten Präzision Thu, 18 May 2017 15:59:44 +0200 https://blog.gewamusic.com/de/reports/602/reise-zur-absoluten-praezision.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/602/reise-zur-absoluten-praezision.html jan.linda@gewamusic.com (Jan Linda) Jan Linda

Reise zur absoluten Präzision

Das Geigenbauertreffen 2017 in Dänemark

Jan Linda ist GEWAmusic Marketing Manager für Streichinstrumente, Instrumenten-Taschen, -Koffer und -Etuis
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Es ist wieder mal gelungen, dass sich Geigenbauer aus Norddeutschland treffen konnten. Als Ziel wurde diesmal die kleine und bezaubernde Stadt Soenderborg in Dänemarkt ausgewählt. Es war aber kein Zufall sich für dieses Reiseziel zu entscheiden. Soenderborg ist nämlich die Stadt, wo man die absolute Präzision der Saitenherstellung findet!

Nach der Anreise hat uns der Geschäftsführer von Larsen Strings begrüßt und uns zu einem kleinen Stadtrundgang eingeladen. Als wir losgingen wurde es sonnig und so konnten wir in vollen Zügen das Ambiente der Hafenstadt genießen.

Danach hielt Laurits Th. Larsen persönlich einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Cello A Saite. Es war aufregend seine Lebensgeschichte zu hören und zeigte mir persönlich, wie eine gut umgesetzte Idee in die Tat das eigene Leben im Handumdrehen verändern kann! Damals war Laurits Larsen professioneller Geiger bei der Süddänischen Philharmonie und hat einem Freund aus Amerika versprochen einige Saiten zu schicken. Wie er jedoch dann erfahren musste, waren diese Saiten erst nach 18 Monaten lieferbar. Laurits Larsen wäre wohl nicht Laurits Larsen, wenn er sein Versprechen nicht hätte unbedingt einhalten wollen und so entschloss er, diese Saiten selbst herzustellen.

Er erzählte uns, wie kompliziert die Anfänge waren. Nach vielen schlaflosen Nächten und einigen Monaten der Tüftelei, hatte er es geschafft in seiner Garage Saiten herzustellen. Ausgesehen haben seine ersten Saiten hervorragend, beschrieb er uns - doch klanglich waren sie noch weit entfernt von einer guten Cellosaite. Mit ganzer Liebe und voller Leidenschaft tüftelte er an der Präzision der Saiten weiter. Nach weiteren Versuchen und vielen Monaten mühevoller Arbeit erlebte er schließlich einen Durchbruch! Die Lieferung nach Amerika war schlussendlich natürlich zu spät… aber der Produktion von eigenen, qualitativ hochwertigen Cellosaiten stand nichts mehr im Wege. Heute hat er in seinem Sortiment mehr als 200 verschiedene Saiten für Cello und Violine und namhafte Musiker weltweit sind von dem Klang der Saiten begeistert und überzeugt.

Nach dem Saitenvortrag hat Geschäftsführer W. Holl über die Produktion des GEWA Etui – und Taschensortiments gesprochen. Detailliert hat er über die Herstellungsverfahren berichtet und machte die Geigenbauer mit den Eigenschaften und Technologien der Etuis vertraut. Besonders mit der GEWA Air Linie stießen wir auf großes Interesse seitens der Geigenbauer.

Der Tag war schnell vergangen und nach den Vorträgen kamen wir bei einem Abendessen nochmals alle zusammen. Wir genossen die Spezialitäten der dänischen Küche und führten gemeinsam viele, interessante Gespräche.

„Music first, music last“.

Am nächsten Tag freuten wir uns auf die Besichtigung der Larsen Strings Produktion. Freundlich begrüßte uns das ganze Larsen Team. Dann wurde uns die gesamte Produktionsstätte gezeigt. Die Halle mit hochtechnologisch ausgestatteten Maschinen erweckte sofort den Eindruck, dass hier nur auf höchstem Niveau und mit absoluter Präzision gefertigt wird. Ich persönlich bewundere diese Aufmerksamkeit, Kontrolle und Liebe zum kleinsten Detail. Wahrscheinlich können sich nur wenige Leute vorstellen bzw. haben nur wenige eine Ahnung davon, wie viel Mühe es macht, in einem Konzertsaal schöne Musik hören und genießen zu können.

Bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten, wurden uns noch die neuen Saiten von der Cellistin Maria Isabel Edlund vorgestellt, wobei sie besonders auf deren Gebrauch und Eigenschaften einging.

Der Besuch war für alle 33 Geigenbauer sowie das GEWA Team sehr inspirierend und ich kann sagen, dass mir die Gespräche mit Laurits Th. Larsen in bester und tiefer Erinnerung bleiben werden.

Aus meiner Sicht, kann den Musikern nichts Besseres passieren, wenn sich um ihre Instrumente und Ausrüstung ein Musiker selbst kümmert!

Wie Laurits Th. Larsen sagt: „Music first, music last“.

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Yanagisawa meets Urushi-Lacquering Tue, 16 May 2017 14:10:53 +0200 https://blog.gewamusic.com/de/reports/599/yanagisawa-urushi.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/599/yanagisawa-urushi.html konnerth@gewamusic.com (Sebastian Dähn) Sebastian Dähn

Yanagisawa meets Urushi-Lacquering

Japanische Tradition und Perfektion vereint

Sebastian Dähn ist Marketing Manager bei GEWA music
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Zur Musikmesse Frankfurt 2017 zeigte unser Partner YANAGISAWA vier Unikate

seiner legendären Instrumente, deren Oberfläche von einheimischen Künstlern mit der traditionellen japanischen Kunst der Urushi-Lackierung veredelt wurde.


Grundwerkstoff für diese jahrhundertealte Technik der Oberflächenveredlung ist der Saft des in Südostasien vorkommenden Urushi-Baumes. Er bietet sowohl höchste Glanzqualität als auch beste Beständigkeit gegen schädigende Umwelteinflüsse. Darüber hinaus unterstützt und optimiert diese Lackierung die hervorragenden und einzigartigen Klangeigenschaften, die von Saxophonisten seit jeher mit Saxophonen der Marke Yanagisawa in Verbindung gebracht werden.

Feine, teilweise mit Goldstaub bestreute Ziselierungen...

Die komplette Instrumentenreihe vom Alt, über das Tenor & Sopran bis hin zum Baritonsaxophon dieser Yanagisawa-Unikate zeigt auf ihren Oberflächen typische Motive der japanischen Kultur und Mythologie, welche mit höchster künstlerischer Präzision und Liebe zum Detail von versierten Künstlern auf das Instrument aufgebracht und mit Urushi auf Hochglanz gebracht wurden. So zeigen alle diese Saxophone Motive der japanischen Pflanzen- und Blumenwelt in Verbindung mit feinsten Intarsien aus hochwertigen Materialien und spiegeln dadurch die bildlich dargestellten Stimmungen in der japanischen Natur wieder. Die feinen, teilweise mit Goldstaub bestreuten Ziselierungen der dargestellten Blüten auf dem Eb-Altsaxophon erinnern z.Bsp. an die Frische und Reinheit eines asiatischen Sommermorgens, wobei das rötlich schimmernde Kamelien-Motiv des Bb-Tenorsaxophones im übertragenen Sinne die Stimmung eines Sonnenuntergangs am Fujiyma aufgreift. Um den edlen Urushi-Lack auf den Instrumenten zu fixieren ist es notwendig das Material vorher mehrmals für jeweils ca. 2 Stunden durch Infrarotstrahlung auf ca. 120° zu erwärmen und den Lack anschließend absolut gleichmäßig auf der Oberfläche zu verteilen.

Höchste Präzision und Liebe zum Detail

Diese Verbindung zwischen modernem Instrumentenbau und traditionellem japanischen Kunsthandwerk, gepaart mit höchster Präzision und Liebe zum Detail sprechen für die Professionalität in Tradition und Innovation die die Firma Yanagisawa in der Entwicklung und Herstellung Ihrer Saxophone an den Tag legt und sind ein starkes Argument dafür, dass Saxophone der Marke Yanagisawa weltweit einen geradezu legendären Ruf besitzen.

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Norwegen sucht seinen Landesmeister! Tue, 14 Feb 2017 13:53:16 +0100 https://blog.gewamusic.com/de/reports/585/nm-brass-2017.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/585/nm-brass-2017.html konnerth@gewamusic.com (Christian Konnerth) Christian Konnerth

Norwegen sucht seinen Landesmeister!

Brass Bands aus ganz Norwegen messen sich beim NM brass 2017

Christian Konnerth ist Marketing Manager bei GEWA music
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Es ist Donnerstag, der 2. Februar 2017, 4 Uhr morgens und ich bin unterwegs auf eisglatter Straße. Normalerweise würde ich jetzt entsetzt auf die Uhr schauen und mich noch einmal im Bett umdrehen. Doch ich bin hellwach und leicht aufgeregt, was aber nicht nur an den Straßenverhältnissen liegt.

Heute geht’s los nach Norwegen in die regenreichste Stadt Europas – nach Bergen! Während ich auf dem Weg nach München zum Flughafen bin, muss wohl mein Kollege Udo Werdeling demnächst mit der Fähre in Norwegen anlegen. Aber wieso eigentlich Norwegen? Wieso Bergen?


Jedes Jahr treffen sich am ersten Wochenende im Februar die besten Brass Bands Norwegens, um den nationalen Meistertitel beim NM brass in der Konzertwertung auszuspielen. Wir von GEWA winds waren erstmals mit einer Ausstellung vor Ort, um Topmarken, wie Vincent Bach, C. G. Conn und King den Brass Band-Musikern zu präsentieren.

Zwei Tage zuvor wurden die Instrumente in Adorf in guter alter Tetris-Manier perfekt in den Van eingepasst bzw. gepresst ;)

Doch weiter mit der Geschichte. In Bergen angekommen, erwartete mich auch schon Kollege Udo am Flughafen. Sein weißer VW-Bus quoll fast über vor lauter Instrumenten, die wir zwei Tage zuvor in Adorf in guter alter Tetris-Manier perfekt in den Van eingepasst bzw. gepresst hatten ;)

Udo, der Skandinavien für uns im Außendienst bereist und sich in der Brass Band-Szene etwas besser auskennt, schlug nach dem einchecken im Hotel vor zur Generalprobe des Eikanger-Bjørsvik Musikklag in ihr Musikkhuset (Musikerheim) 30km außerhalb von Bergen zu fahren. Schon die ersten Töne zeigten: Was für eine Band!


Der kommende Tag startete mit dem wofür Bergen berühmt ist: Mit Regen! Alle Instrumente aus Udo’s Auto ausgeladen, hatten wir wenig Zeit unseren Stand im Foyer der Grieghallen (Edvard Grieg stammte aus Bergen) aufzubauen. Zu allem Übel geschah dies im laufenden Betrieb, d.h. Musiker säumten unseren Stand noch bevor dieser fertig war. Aber wir wären ja nicht Udo und Christian bzw. Christian und Udo, wenn wir nicht auch unter größtem Zeitdruck diese Aufgabe hinbekommen hätten.


Während der kommenden zwei Tage fand der Wettbewerb im großen Saal der Grieghalle statt. Eingeteilt in 5 Divisionen mit Elitedivision wurden freitags jeweils die Pflichtstücke in einer Blind-Audition (Jury sitzt hinter Vorhang) und samstags die Selbstwahlstücke präsentiert. Es zeigte sich schnell von welch hoher Qualität die Bands waren (und wie wenig Ahnung ich hatte). Ein Beispiel: Während eines Vortrags einer eigentlich aus der 5. Division (unterste Division) spielenden Brass Band, dachte ich, dass dies eine aus der 1. Division sei.


Ein wahrer Publikumsmagnet war z.B. unsere farbenfrohe pFunzone

Zurück im Foyer drängten sich viele Musiker, die ihren Wettbewerb bereits hinter sich hatten an unserem Stand. Ein wahrer Publikumsmagnet war z.B. unsere farbenfrohe pFunzone, die von pinken pBones oder grünen pTrumpets nahezu alle verfügbaren Farben aufwies. Besonders gefreut hatte mich auch der Kontakt zu diversen ausstellenden Händlern aus Norwegen, die Udo und mich Samstagabend zum Galakonzert und der Preisverleihung einluden.


Das Galakonzert war unbeschreiblich schön! Wie konnte es auch anders sein, spielte die Brass Band des Eikanger-Bjørsvik Musikklag. Schauspielerische Einlagen wechselten sich mit akrobatischen Musikdarbietungen ab. Regelmäßig klappte mir die Kinnlade herunter (eigentlich blieb sie den ganzen Abend unten) über die spielerische Qualität dieser Band. Für mich stand der Sieger eigentlich schon nach der Generalprobe am Donnerstag schon fest. Doch wer weiß wie die Jury entschieden hatte. Die Preisverleihung begann. Mit heroischer Musik wurden die Siege der Bands in ihren Divisionen untermalt.

Nun jetzt wurde es ernst! Die Elitedivision war dran in der Eikanger-Bjørsvik Musikklag teilnahm. Eben noch cool und abgezockt ein Konzert gespielt, hielten sich die Musiker jetzt bibbernd und zitternd an den Händen. Doch dann kam die frohe Nachricht: Sieger der Elitedivision und Norwegischer Champion 2017 mit 0,25 Pkt Vorsprung ist die Eikanger-Bjørsvik Musikklag Brass Band! Wie bereits in der Probe: Was für eine Band! Was für ein Abend!

Bergen war nicht nur schön, es war ein Genuss!

Mittlerweile ist es Sonntagmorgen. Ich sitze im Flugzeug und sehe unter mir die malerischen Fjorde rund um Bergen vorbeiziehen. Noch immer muss ich an den tollen Konzertabend gestern denken und diese faszinierenden Brass Bands. Beinahe vergessen habe ich den Abbaustress unseres Standes und das erneute Instrumenten-Tetris in Udos VW-Bus. Bergen war nicht nur schön, es war ein Genuss!

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Drum Workshop "45th Anniversary" Wed, 01 Feb 2017 10:46:03 +0100 https://blog.gewamusic.com/de/reports/582/drum-workshop-45th-anniversary-.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/582/drum-workshop-45th-anniversary-.html nevermann@gewamusic.com (Nico Nevermann) Nico Nevermann

Drum Workshop "45th Anniversary"

Wenn eine Legende zu Leben erwacht!

Nico Nevermann ist Marketing Manager bei GEWA music
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Da war er wieder... Der Moment in dem dich eine Geschichte so beeindruckt, dass du sie dir selber immer wieder vor Augen führst und sie am liebsten gleich mit allen anderen teilen möchtest.

Es ist schön, dass es diese Geschichten gibt, da sie vor allen Dingen Leidenschaft und Kreativität mit sich bringen. Gerade wenn diese Geschichte eine Legende der Vergangenheit und ein aktuelles Produkt miteinander verbindet.


John Good ist immer auf der Suche nach etwas Besonderem. Das weiß jeder der die Geschichte Drum Workshops aufmerksam verfolgt. Bei keinem anderen Hersteller gibt es jemanden, der im Hinblick auf die Auswahl und die besondere Art und Weise der Verarbeitung von exotischen Hölzern, so verliebt ins Detail ist. Ihm eilt der Ruf des „Woodhunters“ voraus, und das eben nicht nur bei den Kunden und Fans, sondern selbst bei den vielen Holzlieferanten. So ist er stets auf der Suche nach einem Highlight, nach dem Besonderen. So geschehen auch diesmal.


Für das 45ste Firmenjubiläum der Firma Drum Workshop sollte es dann wieder etwas Spezielles sein. Es sollte wieder ein extravagantes Schlagzeug werden, mit tollem Design und einer tollen Geschichte dazu. Diesmal ist es John aber gelungen, diesem Set sogar ein wenig Magie ein zu hauchen.

Es war bereits Oktober im letzten Jahr und John war ein wenig unruhig. Klar war auf jeden Fall, dass es zur NAMM Show ein limitiertes Kit geben sollte, welches dem Anlass des 45sten Jahres seit Firmengründung gerecht wird. Nur was? Es war schon so, dass John der entscheidende Anstoß fehlte. Ein wenig haderte er mit dem Gedanken an einem Set aus Fichten- Funier zu arbeiten. Ein wirklich tolles Material welches in vielen Bereichen, auch für Musikinstrumente seine Anwendung findet... Aber bei einem Drumset? Diese Entscheidung dazu musste ihm ein wenig abgenommen werden.



Natürlich melden sich stets viele Holzlieferanten bei John wenn sie meinen, etwas Einzigartiges für Ihn zu haben. Sie selbst finden immer wieder besondere Hölzer, mit einer besonderen Geschichte... aber Fichte?


Eines Tages sprach John mit einem befreundeten Händler aus Italien und berichtete Ihm von seiner Idee. „Natürlich gibt es DIE besondere Fichte“ entgegnete dieser. So kam es, dass John und seine Frau Esther auf den Weg nach Italien aufbrachen, zu den Dolomiten um genau zu sein. Dort befindet sich ein historisches Waldstück namens „der singende Wald von Paneveggio“ und dort galt es, diese besondere Fichte zu entdecken.


Und jetzt beginnt der Teil an dem diese Geschichte für ein wenig Magisch zu werden scheint.

Dieser Wald ist nämlich etwas ganz besonderes. Man stelle sich vor man befindet sich in einem Waldstück, mit Fichten hochgewachsen wie Riesen, der Duft ist schon fast euphorisierend frisch, von Geräuschen keine Spur.

Man kann sogar hören wie die Feuchtigkeit aus dem Moos entfließt, sobald man über ihn hinweg geht... Nur John Good kann dieses Gefühl mit Worten transportieren...


Nun stelle man sich vor man hat einen kleinen Hammer, wählt einen Baum und versetzt ihm einen kleinen Schlag. Was dann passiert gibt es dann nur dort!... Es muss ein unglaubliches Erlebnis gewesen sein! Der Klang fährt durch den gesamten Baum und die Erde vibriert. John erklärt es genau so „... es war ein Klang, eben nicht nur ein Ton.“


So etwas hat er selbst noch nicht erlebt. Er war sofort Feuer und Flamme für die Idee, genau aus diesem Wald, dem „singenden Wald von Paneveggio“ seine Fichte für das „45th Anniversary Kit“ zu schlagen. Er war eins mit der Energie welche dieses Holz versprühte, den besonderen Klang den diese Bäume bereits in sich tragen. Genau das musste es sein! Hier entsteht etwas besonderes, denn niemals zuvor wurde dieses Holz für ein Schlagzeug verwendet. Nur das Beste soll es sein für die Idee, ein außergewöhnliches und auf wenige Stückzahlen, streng limitiertes Set zu bauen!


In etwa diese Gedanken müssen sich vielleicht auch vor vielen hundert Jahren in dem Kopf eines Visionären abgespielt haben.

Eines Meisters , der auf der Suche nach dem ultimativen Klang war und dessen Instrumente bis heute als magisch und legendär bezeichnet werden. Eines Mannes der genau so in diesen Wald ging und die geeigneten Fichten für seine Instrumente auswählte... Kein geringerer als Antonio Stradivari.

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Die ganze Welt der Musik Mon, 23 Jan 2017 12:12:49 +0100 https://blog.gewamusic.com/de/reports/581/die-ganze-welt-der-musik_1.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/581/die-ganze-welt-der-musik_1.html simone.messner@gewamusic.com (Simone Messner) Simone Messner

Die ganze Welt der Musik

Nachwuchsmusiker des Moritzburg Festivals sind zu Besuch in Bad Elster

Simone Messner ist Marketing Manager bei GEWA music
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Ein besonderes Ereignis im Jahr ist der Besuch des Moritzburg Festival Orchesters in Bad Elster.

Seit der Gründung des Festival Orchesters im Jahre 2006 kommen etwa 50 weltweit auserwählte Musikstudenten, in Begleitung des künstlerischen Leiters Jan Vogler , jährlich zum Konzertieren ins Vogtland.


Auf ihrem Weg liegen vor dem großen Konzertabend, die Streichwerkstätten der GEWA music GmbH. Der künstlerischen Leitung des Festivals liegt viel daran, den Studenten einen Zugang und Einblick in die Herstellung von Musikinstrumenten zu vermitteln.


Jan Vogler liegt vor allem die Entwicklung des neuen Air Cello Etuis am Herzen.

„Nicht nur das Spiel allein sondern auch die Entwicklung und Entstehungsgeschichte sowie die unterstützenden Kräfte, sind von entscheidender Bedeutung für alle zukünftigen Musikergenerationen“, meint der renommierte Cellist.


Gemeinsam mit GEWA music entwickelte er in den vergangenen Jahren, das neue GEWA Cello Etui Air. Er selbst trägt sein Stradivari-Cello in einem schwarzen GEWA Carbon Idea Etui.

Die Studenten und er waren begeistert, als sie nun das neue Air Cello Etui beim Besuch der GEWA music GmbH zu sehen bekamen.

Barbara Warchalewska aus Polen war vollkommen hingerissen von dem neuen Etui.

Als einzige weibliche Cellistin trug sie ihr Cello im neuen Air Etui zum Konzert.


Während des Besuchs bei GEWA music führten die Produktmanager Uwe Prüßner, Thomas Böhme und Bernd Limberg alle Studenten durch die verschiedenen Werkstädten und erklärten für jede Warengruppe die fachspezifischen Abläufe.

Danach probierte man von der Trompete bis zum Kontrabass, die Instrumente aus und brachte so die gesamte GEWA music zum Erklingen !


Die Zeit war wie im Fluge vergangen und schon machte sich das Festivalorchester wieder auf zur nächsten Station. Der Konzertabend des König- Albert- Theaters in Bad Elster stand als nächstes auf dem Programm !

Glanzpunkte des Abends waren die Ouvertüre zu Rossinis Oper "Der Barbier von Sevilla", Schumanns Sinfonie Nr. 4 sowie Brahms Konzert für Violine und Violoncello, bei dem Jan Vogler selbst und der Geiger Benjamin Beilman aus den USA brillierten.

Vollkommen beseelt
applaudierten die Konzertbesucher über mehrere Minuten

Auch an diesem Abend spielten die 50 begabten Nachwuchskünstler hervorragend aufeinander abgestimmt und sehr professionell. Kein Wunder, denn der renommierte Dirigent, Josep Caballé Domenech aus Spanien leitete diesen meisterhaften Konzertauftritt.


Ein musikalischer Genuss für alle Besucher und wieder einmal eine wunderbar, beflügelnde Begegnung für die jungen Künstler und die Welt der Musikinstrumente.

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Die swingenden Sounds der Posaune feiern ein Revival, dank einem Kunststoffinstrument Fri, 06 Jan 2017 16:38:31 +0100 https://blog.gewamusic.com/de/reports/580/pbone.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/580/pbone.html konnerth@gewamusic.com (Patrick Sawer (The Telegraph), Übersetzung: Christian Konnerth) Patrick Sawer (The Telegraph), Übersetzung: Christian Konnerth

Die swingenden Sounds der Posaune feiern ein Revival, dank einem Kunststoffinstrument

Ein Bericht von Patrick Sawer (The Telegraph)

Patrick Sawer (The Telegraph), Übersetzung: Christian Konnerth ist Marketing Manager bei GEWA music
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Als eines der interessantesten Blasinstrumente gilt die Posaune als Partygarant, doch vor etwa 10 Jahren gehörte sie zu den aussterbenden Instrumenten.

So waren es die hohen Anschaffungskosten dieses Instruments, die sich nur Enthusiasten leisten konnten oder wollten. Jedoch ist es der Entwicklung einer günstigen Kunststoff-Posaune zu verdanken, dass dieses „Blechblasinstrument“ wieder in Mode ist.

Im Jahr 2002 warnte die britische „National Foundation for Youth Music“, dass es einen dramatischen Rückgang junger Musiker gegeben hat, die sich für die Posaune als Instrument entschieden haben. Als Gründe wurden hier die hohen Kosten von ca. 300 – 1.200€ genannt.

Mit einem Umsatz von mehr als 150.000 seit der Veröffentlichung der Posaune aus Kunststoff im Jahr 2010 unter dem Namen pBone sprechen Musiker von einer Wiederbelebung dieses Instruments.


Mit einem Preis von 150€ ist die neue „Plastikposaune“ auch bei Profimusikern, wie internationalen Popstars so beliebt, dass sie sie auch auf der Bühne und ihren Aufnahmen einsetzen.


Im Jahr 2013 nahmen bspw. Mumford & Sons eine pBone und bauten sie in ihr Konzert in Glastonbury beim Titel „With A Little Help From My Friends“ ein. Als Hintergrundinstrument wurde die pBone bei der britischen Version von „Das Supertalent“ vom US Duo „karmin“ verwendet, um den Finalisten Wayne Woodward zu begleiten


Jiggs Whigham, Leiter der BBC Big Band, der schon zusammen mit der Glenn Miller Big Band auf der Bühne stand bezeichnet die pBone als die ideale Posaune für Anfänger.

Liam Kirkman ist Präsident der British Trombone Society und meinte: „Die Posaune ist so leicht zu beschädigen, doch die pBone können Sie auf den Boden werfen, anschließend aufheben und einfach weiterspielen!“


„Das Problem in der Vergangenheit war das Interesse der Kinder zu wecken. Sie brauchen den Wow-Moment. Kinder wollen schnell in den Bann gezogen werden und genau das schafft die pBone.


Sie besticht sofort durch ihre vielen bunten Farben und sieht dadurch viel ansprechender aus, als ein fleckiges altes Stück Messing.“


Die pBone wurde von der Warwick Music Group entwickelt, die das Potential erkannte und den weltweiten Absatz von Posaunen in den vergangenen drei Jahren um 15% steigerte.


Steven Greenall ist CEO der Warwick Music Group und selbst Posaunist seit seinem neunten Lebensjahr. Er sagt: „Musik soll Spaß machen. Kinder lieben Farben, ein leichtes Instrument und dass es weniger anfällig ist gegen Kratzer und Stöße. Musikerlehrer lieben dieses Instrument auch, da es einfach zu pflegen und zu lagern ist. Sie können problemlos 20 Instrumente auf einmal ins Klassenzimmer transportieren. Versuchen Sie das einmal mit einem Blasinstrument aus Metall!

Dies ist eine innovative Technologie, die eine enorme Auswirkung hatte – nämlich das Interesse zu wandeln (Gareth Haines, Geschäftsführer von Normans Musical Instruments) Warwick Music Group hat auch eine Kunststoff-Trompete namens pTrumpet entwickelt zusammen mit einer pBone mini für kleine Kinder.

Experten sind der Meinung, dass eine frühe Auseinandersetzung von Kindern mit Musikinstrumenten, Bereiche im Gehirn entwickelt. Hierdurch sollen die Sozial- und Sprachkompetenz sowie die logische Ausfassungsgabe und die Merkfähigkeit verbessert werden. Eine frühe Auseinandersetzung mit einem Instrument fördert auch die sensorischen und feinmotorischen Fähigkeiten, was wiederum zur Steigerung des Selbstbewusstseins und der Kreativität beiträgt.


Gareth Haines, Geschäftsführer von Normans Musical Instruments, der Instrumente an Schulen liefert meint, dass das Come-back der Posaunen und allgemein der Blechblasinstrumente außerordentlich war.


„Dies ist eine innovative Technologie, die eine enorme Auswirkung hatte das Interesse an Blasinstrumenten zu steigern“, sagte er.


„Sie verleiht der Posaune unheimlich Aufwind in einem eher abnehmenden Markt für Orchesterinstrumente. Die pBone ist ein fantastisches Beispiel, wie Innovation noch stärker begeistern kann, als alle anderen versuchten Maßnahmen. Egal wie wichtig sie erscheinen.“

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Radio Energy Newcomer Contest – The Final-Voting Wed, 21 Dec 2016 17:29:44 +0100 https://blog.gewamusic.com/de/reports/579/radio-energy-newcomer-contest---the-final-voting.html https://blog.gewamusic.com/de/reports/579/radio-energy-newcomer-contest---the-final-voting.html neuhierl@gewamusic.com (Thomas Neuhierl) Thomas Neuhierl

Radio Energy Newcomer Contest – The Final-Voting

And the Winner is???

Thomas Neuhierl ist Marketing Manager bei GEWA music
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Maschine Herz / Gewinner Monat April

Wie meine Eltern immer zu sagen pflegten: "Junge, zieh dich ordentlich an, der erste Eindruck prägt!" Ja, da ist sicherlich was dran, aber in diesem speziellen Falle kann man nur sagen "Der erste Eindruck trügt!" Wer die durchaus RH- und MH-Magazin tauglichen jungen Herren auf einem Bild sieht und darüber den Namen "Maschine Herz" zu lesen bekommt, könnte durchaus geneigt sein, die Rammsteinschublade aufzureißen und besagte Band dort abzulegen. Aber weit gefehlt, Maschine Herz ist hier definitiv anders zu interpretieren.

Alle Songs sind musikalisch sauber durcharrangiert und haben unheimlich Haftcreme im Schweif. Obacht! Ohrwurmgefahr. Wenn man dann noch hört, dass das in Eigenregie im eigenen kleinen Recording Studio aufgenommen wurde, kann man eigentlich nur den Hut ziehen. Ich möchte an dieser Stelle noch kein Resümee ziehen, aber hier sehe ich durchaus einen Titelanwärter am Horizont entlang reiten. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wie das hier für die vier Jungs von der Tattoo Convention ausgeht.

Netzwerkfreunde / Gewinner Monat Mai

Aus einem Netzwerk von Freunden und Musikern entwickelte sich eine engere Beziehung zwischen den vier Leuten, die jetzt die Band bilden und seither zusammen Musik machen. Daher auch der Name…nehme ich an. Die Band kommt aus dem Raum Stuttgart und hat laut eigener Aussage nur eine Prämisse. Diese lautet, neue Hörer und Fans mit Ihrer Musik und den deutschsprachigen Texten zu erreichen und davon möglichst viele zu begeistern. Gitarrenlastige Musik mit Top Ten Hit Charakter ist ja prinzipiell eine gute Voraussetzung für einen Songcontest. Wenn das dann noch handwerklich gut gemacht ist, katapultiert einen das natürlich in die erste Reihe für das Finale-Voting…und genau da sehe ich diese Band.

Einfach Sinan / Gewinner Monat Juni

Tänzer, Sänger, Gitarrist, Songwriter = Vollblut-Entertainer

Hier will es aber einer wissen. Wie es aussieht, ist es Sinans Bestimmung, zu unterhalten. Der in Bremen geborenen Junge beginnt bereits im Alter von fünf Jahren, das Tanzbein zu schwingen. Mit 13 packt er dann noch Gesangsstunden oben drauf und vor sechs Jahren hat er zudem noch die Gitarre für sich entdeckt. Seither schrieb er etliche deutsch - und englischsprachige Songs, wovon er aktuell einige, in Zusammenarbeit mit seinem Produzenten, für sein Debutalbum zurechtbügelt.

Bühnenerfahrung sammelte er schon seit Jahren als Tänzer und er ist sich auch nicht zu schade, hier und da als Straßenmusiker aufzutreten. Die von locker und leicht bis schwermütig theatralisch arrangierten Songs haben Tiefgang und laden zum Verweilen ein. Seine leicht rauchige Stimme hat Wiedererkennungswert und macht die von ihm besungenen Themen glaubhaft. Aus meiner Sicht ein heißer Favorit.

Until last summer / Gewinner Monat Juli

College Rock ist geil! Und geil ist auch, wie die Band aus Nürnberg ihre musikalischen Einflüsse beschreibt. "So überraschend unser Altersunterschied, so überraschend ist unsere Melange aus ein bisschen Van Halen, einer Prise Dream Theater, ein wenig Def Leppard und Bon Jovi und zur Abrundung mischt man etwas Simple Plan hinein and that's UTLS!

Oder anders ausgedrückt, Rock and Pop der letzten 40 Jahre…" Das ist natürlich ein ganz schön breites Spektrum, das man erst mal zu einem eigenen Konzept verarbeiten muss. Aber manchmal sind ja musikalische Einflüsse auch nur Inspirationen, die zu einem eigenem musikalischen Profil verhelfen. UTLS hat definitiv ein großes musikalisches Potential. Ob es die richtige Mugge für einen Contest ist, werden sowieso die Hörer entscheiden. Auf jeden Fall ist „Until last summer“ auch ein würdiger Finalteilnehmer.

Javo / Gewinner Monat August

Javo, der junge coole HipHop Rapper, der sogar beim Sprechen seinen Beat gnadenlos durchzieht.

Sympathischer Typ - und was das Texten angeht, hat er es wirklich drauf. Die Wörter fließen aus ihm heraus, immer im richtigen Beat. Musik war immer ein Teil seines Lebens, meint er, und lächelt charmant in die Kamera. Mutter, Vater, Tanten und Onkels - bei ihm war jeder in der Familie gesanglich unterwegs. "Das ging ganz automatisch mit dem Rappen", berichtet der junge Musiker. Sein Kumpel und er haben sich schon mit 14 Jahren in der Garage fit gemacht und mit 'nem alten Recorder vom Papa die ersten Songs aufgenommen.

Wer kennt das nicht.

Er ist ein Teamplayer, sagt er, und jeder soll sich beim Musik machen auch einbringen können. Nur so entstehen seiner Meinung nach die besten Songs. Vielseitig und innovativ sollen die Lieder sein, und dafür braucht es eben auch die Stärken unterschiedlicher Personen. Als Songwriter und als Mensch ist er witzig und verkörpert authentisch das, was er ist und was er will. "Ich mach einfach das, worauf ich Bock hab!", lautet sein Motto. Sein Wunsch: dass viele Leute einfach seine Texte kennen und laut mitrappen können. Ein junger Mann mit Format und obendrein ein sympathischer Idealist …..let’s Rap, oder wie sacht man da.




The Project / Gewinner Monat September

...sind fünf begeisterte junge Musiker aus Sinsheim im Großraum Heidelberg. Anfangs noch zu viert, coverte die junge Band "Platin Projekt" seit 2014 ausschließlich deutsche Musik. Mitte des Jahres stieß Sängerin Maren dazu und mit ihr kam der Wunsch auf, eigene Songs zu schreiben. Diesmal in englischer Sprache. Auch der Name der Band änderte sich von "Platin Projekt" zu "The Project".

Mit ihrem Debutalbum "Long Nights and Hurricans" und der Hilfe von Radio NRJ wollen sie dieses Jahr so richtig durchstarten. Rock, Punk, aber auch ein wenig Pop und Indie, so beschreiben sie ihre musikalische Heimat. Es gibt nur eine Richtung: vorwärts! Doch würde man sich ab und zu auch mal einen ruhigeren Song wünschen. Wenn man Maren so beim Singen zuhört, fällt mir persönlich sofort Avril Lavigne ein. Sowohl von der Musik als auch der Stimme her betrachtet. Alles in allem steckt in dieser Band noch einiges an Potential. Mit Radio NRJ bekämen "The Project" sicherlich einen tollen Support.

Jack Timbre/ Gewinner Monat Oktober

Timothy und Jakov heißen die zwei netten Herren mit bürgerlichen Namen. Durch einige Windungen und Wendungen im Leben hat man dann aus diesen beiden Vornamen den Bandnamen Jack Timbre kreiert. Man macht eigentlich noch gar nicht so lange Musik zusammen, aber was man dann als aktuellen Stand der Dinge hier beim NRJ Songcontest an den Start gebracht hat, finde ich schon beeindruckend. Songs von still und leise bis orchestral gewaltig, gut durcharrangiert und mit Finesse gespickt. Jack Timbre fühlt sich von Janis Joplin und Tracy Chapman über Michael Jackson, TuPac, Eminem und Jay Z bis hin zu Freundeskreis, den Beginnern, Samy Deluxe, Kool und noch vielen mehr beeinflusst, hat aber definitiv eine eigene Linie mit Wiedererkennungswert. Ob man mit dieser vielfältigen Musik bei einem Songcontest im Radio den Durchbruch klarmachen kann, ist in meinen Augen fraglich, aber die Jungs haben definitiv Potential. Und den Wunsch, in Zukunft einmal Filmmusiken zu kreieren, finde ich gar nicht so abwegig. Von mir gibt es einen Daumen nach oben.

Tosz / Gewinner Monat November

Tosz nennt sich ein junger Mann aus Frankfurt, der seine Kariere 2007 mit dem Erwerb einer Musiksoftware begonnen hat. Er bezeichnet seine Musik als Deep Soulful House Music und fühlt sich durch Künstler/Bands wie Lone, Paul Kalkbrenner, Catz N`Dogz und Stimming beeinflust. Hauptberuflich arbeitet er als 3D-Artist und Architekt und sein größter Wunsch wäre es, mit seiner Musik einmal auf jedem Kontinent dieser Erde auftreten zu können. Soweit die Eckdaten; was bleibt hängen wenn man sich mal durch seine Songs zappt? Ich bin jetzt ehrlich gesagt kein großer Discogänger und ich denke, das heißt heutzutage auch anders. Jedenfalls gehen die Grooves von den Ohren direkt durch bis in die Beine und animieren zu einem Zucken, welches bedeuten könnte: "Ich würde jetzt gern ein Tänzchen wagen wollen." Diese Grooves sind dann noch von sphärischen Klängen unterlegt und mit wohltuenden Harmonien und reichlich effektdekorierten Gesängen angereichert. In Summe ergibt das ein sehr eingängiges Songkonzept, welches ich als Empfehlung mit dem Spruch "jede Musik zu ihrer Zeit" an euch Leser weitergeben möchte.

Kleyo / Wildcard

Die aus dem Münchner Raum stammende Band Kleyo, bestehend aus Shary Osman und Sergio Minutello, fühlen sich mit ihrer Musik in der Synthie Pop Welt zu Hause. Beim ersten Mal hinhören wird es den einen oder anderen geben, der die Glasperlenspiel-Schublade aufreißt und Kleyo dort ablegen möchte. Nimmt man sich etwas mehr Zeit, wird man durchaus eigenständige Strukturen mit etwas mehr Ecken und Kanten erkennen, was die Songs definitiv positiv bereichert. Sergio ist das musikalische Masterbrain und kümmert sich weitgehend um die Arrangements. Shary stammt aus einer sehr musikalischen Familie und versucht nun, auch auf ihrem eigenen Weg im Musikbusiness Fuß zu fassen. Den fünften Platz in der Casting-Show „Unser Star für Oslo“ kann man hierbei durchaus als bisherigen Höhepunkt in ihrer Kariere bezeichnen. Kleyo, die Live nicht als Duo sondern in voller Bandstärke auftreten, gehen als Gewinner des lokalen Newcomer Contest von München mit einer Wildcard beim Endausscheid an den Start. Sie machen 100% radiotaugliche Musik und sind somit berechtigterweise beim Final-Voting des NRJ Newcomer Contest mit dabei.

Wild Tales / Wildcard

Das aus Kreuzberg stammende Quartett Wild Tales, bestehend aus einer Dame und drei Herren, ist über die Berliner Wildcard in den Topf für das Final-Voting gekommen. In klassischer Bandbesetzung zelebriert man seit 2014 roadtauglichen Indiefolk mit Retro-Nuancen in einem zeitlosen Gewand. Die Musik der vier Musiker ist eingängig und lädt zum Verreisen ein…..Fenster runter und immer Richtung Sonne. Beruhigende Radiomusik in diesen aufregenden Zeiten, chillen und entspannen, für meinen Geschmack etwas zu glatt. Aber es gibt auch Tage, da möchte man beim Musik hören nicht auch noch überlegen müssen. Die Wild Tales sind in meinen Augen zu Recht im Endausscheid bei einem Radio Songcontest, in diesem Sinne auch für euch „Good Luck“!



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