TRUMPF ODER SPERGER

RUBNER BÄSSE BEGLEITEN DEN INTERNATIONALEN SPERGER KONTRABASSWETTBEWERB

ohann Matthias Sperger

Wer war dieser Mann, der bis heute für Kontrabassisten allgegenwärtig ist ? Was hat er vollbracht und warum wurde ein international bedeutender Wettbewerb nach ihm benannt ?

Die Antwort ist einfach – ohne Klaus Trumpf wäre der Name Sperger wohl heute nicht der Rede wert.


Prof. Klaus Trumpf entdeckte in jungen Jahren unverhofft mehrere Kompositionen für Kontrabass und Klavier in der Berliner Musikbibliothek. „Die Noten lagen einfach rum“ gab der geschätzte Professor zum Besten. Dank Prof.Klaus Trumpf werden die Stücke J.M. Spergers auch heute noch von jungen Kontrabassisten gespielt.

Alle zwei Jahre findet in regelmäßigen Abständen der international anerkannte Johann-Matthias Sperger Kontrabasswettbewerb statt. Ein Forum, bei dem sich die bedeutendsten internationalen Kontrabassisten der Zeit zusammenfinden. Und auch in diesem Jahr wurde zum 9. Mal der Wettbewerb wieder ausgerichtet. Diesmal hoch im Norden, in Ludwigslust – der Schaffensstätte J.M. Spergers.


Zum ersten Mal seit Langem waren auch wieder die Kontrabässe von Rubner mit dabei !

Gespielt wurde ein Rubner Bass von Gengpei Li, der am Musikkonservatorium in Peking studiert.

Gengpei Li kam dafür extra mit seinem Pianisten aus Peking angereist. Seinen Rubner Bass bekam er von GEWA music gestellt, den der Meister Marko Ackert speziell für ihn in der Rubner Meisterwerkstatt herrichtete.


Zu Beginn des Wettbewerbs überreichte Marko Ackert Gengpei Li das Instrument. Der junge Chinese war sichtlich angetan und überwältigt. Ein ergreifendes Aufeinandertreffen von Musiker und Handwerkskunst.


Über 5 Tage hinweg traten 52 Nachwuskontrabassisten in drei Runden gegeneinander an. Sechs internationale Juroren beurteilten die Leistung jedes einzelnen Teilnehmers und bestimmten die Gewinner.


GEWA music war ebenfalls vor Ort und begleitete die jungen Kontrabassisten auf ihrem Weg.

Das künstlerisch, musikalische Niveau war äußerst anspruchsvoll, so dass die finale Runde nur die aller Besten erreichten.

Eine Woche
aufregender Ereignisse

Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs war der Pole Marek Romanovski. Den zweiten Platz teilen sich die Finnin Maria Krykov und der Grieche Michail-Pavlos Semsis. Der dritte Platz wurde nicht vergeben. Zu gut und zu ähnlich waren die Leistungen der beiden zweiten Gewinner.

Schon zu Beginn des Wettbewerbs war die musikalische Darbietung von Marek Romanovskis atemraubend und überwältigend. Ein junger Kontrabassist, der wohl noch eine große Karriere vor sich hat !


GEWA music unterstütze den Wettbewerb durch die Spende eines H.R. Pfretschner Bogens.


Ein gelungener und äußerst harmonischer Wettbewerb für alle Teilnehmer und Mitwirkenden. Das soziale Klima war trotz des Wettkampfes sehr harmonisch gewesen. Alle waren gekommen, um sich weiterzuentwickeln und um für sich das persönlich beste Ergebnis zu erreichen. Man tauschte sich aus und man lernte sich kennen. Eine Plattform für Kontrabassisten.



Aus all den Gesprächen und bewegenden Ereignissen entstand für mich persönlich eine besondere Liebe zum Kontrabass.

Auf der Heimfahrt zurück ins Vogtland hörte ich ununterbrochen meine neu erworbenen Kontrabass CDs.


Musik von Herr Trumpf oder doch Herr Sperger ?

Auf jeden Fall der Mann, der auf einem Rubner Bass seine Konzerte spielte.


Texte: Simone Messner
Photos: Simone Messner
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