STEICHINSTRUMENTENMESSE AM HISTORISCHEN ORT

EIN BERICHT ÜBER DIE STREICHERTAGE IN DER ITALIENISCHEN MESSESTADT CREMONA

remona, eine Stadt in Italien, die bekannt ist für ihre Tradition im Geigenbauhandwerk.

Wir beginnen die „Cremona Mondomisca“ nicht wie gedacht auf dem Messegelände und dem Stand von GEWA Strings, sondern im altehrwürdigen Gebäude der Geigenbaufachschule von Cremona.

Einige der bekanntesten Geigenbaumeister haben in Cremona gelebt und gearbeitet


Bekannte Familien der Stadt waren: die Familie Amati (Vater und Söhne), Guarnerius del Gesu, Giuseppe Giovanni Guarneri, Lorenzo Storioni, und der wohl auch außerhalb der Streicherkreise weltbekannte Antonio Stradivari. Auch einige der bekanntesten Komponisten des klassischen Genres haben in der Stadt gelebt; Claudio Monteverdi und sein Bruder Giulio Cesare Monteverdi, um einmal zwei der Bekanntesten hervorzuheben. Man sieht die Stadt hat eine weitreichende Tradition in der Geschichte des Geigenbaus und der klassischen Musik.

Im Eingangsbereich der Geigenbauchfachschule hat das Team von „GEWA music Italien“ in Zusammenarbeit mit den GEWA music Produktmanagern Werner Häcker (Cases & Bags) und Thomas Böhme (Geigenbaumeister) alles für das im deutschsprachigen Raum bekannte „Geigenbauerfrühstück“ hergerichtet. Dabei handelt es sich weniger um ein Frühstück im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Präsentation der neusten Produkte aus dem Hause GEWA.

Das Geigenbauerfrühstück bietet als Plattform die Möglichkeit sich gegenseitig kennenzulernen und im Austausch viele Ideen und Anregungen zu bekommen. Diese haben uns bei der Entwicklung neuer Produkte schon etliche Male geholfen. Speziell aus Ländern in denen wir mit Tochtergesellschaften agieren, erhalten wir immer spezielle Vorschläge für die dort vorherrschenden Marktbedingungen und Geschmäcker unserer Kunden. Die Veranstaltung war mit ca. 20 Geigenbauern gut besucht. Es nahm auch eine Japanerin teil, die am Vorabend die Echtheit ihrer Stradivari Geige bestätigen ließ und sich nun über ein passendes, hochwertiges Etui, das den idealen Schutz für das wertvolle Instrument bietet, informierte.

Sie war augenblicklich vom
„GEWA Violinenkoffer Idea 1.8“ begeistert

Die moderne Optik, dass extrem leichte Gewicht und die enorme Stabilität der Carbonschalen haben sie vollends überzeugt. Die anderen Teilnehmer der Veranstaltung waren überrascht von der Produktvielfalt die das Hause GEWA music bietet. Werner Häcker berichtete von der Produktion der verschiedenen Koffer, der jahrelangen Entwicklung und Forschung mit neuen Materialien und der fortwährenden Suche nach neuen Designs.

Im Anschluss an das Treffen wurden wir in die oberen Räumlichkeiten der Geigenbauschule geführt. Dort wartete eine Opernsängerin mit einem klassischen Gitarrenspieler auf uns. Während die Beiden zusammen zwei Lieder aufführten und wir uns ein Glas Prosecco gönnten, wurden im Nebenraum allerlei regionale Spezialitäten vorbereitet. So kamen wir neben hochklassiger Musiker und italienischem Prosecco in den Genuss von italischem Käse, dem weltbekannten Parmaschinken und konnten in kleinerem Kreise über unsere Produkte sprechen.

Das Ambiente
hätte nicht besser
sein können

Nach dem Geigenbauerfrühstück, machten wir uns auf den Weg zur Messe. Schon außerhalb der Halle hörte man vertraute Klänge. Es war 14.00 Uhr und die beiden Messehallen waren gut besucht. Uns begegneten zwei Italienerinnen in einem roten Kleid, mit dem neuen GEWA Air-Cello-Etui in Gold. Ob es am Case oder den Beiden überaus attraktiven Mädels lag, dass unser Stand so gut besucht war, lassen wir an dieser Stelle mal offen. Auf jeden Fall waren wir sehr erfreut über das rege Interesse seitens der Händler und dem Fachpublikum.

Auf unserem Stand präsentierten wir neben den neuen „Aircases“, die im vergangenen Jahr vorgestellten GEWA Violinen, Celli und Kontrabässe der Germania Serien in ihren unterschiedlichen Farbgebungen; Berlin, Rom, Prag und Paris. Ein weiteres Highlight waren die von uns erstmalig ausgestellt und der Öffentlichkeit präsentierten Geigen der neuen Einsteigerserie „Aspirante“. Die Serie besticht durch ihre einzigartige Fertigung durch hochmoderne C&C Maschinen. Dies ermöglicht es uns eine immer gleichbleibende Qualität der Instrumente zu gewährleisten. Die Instrumente werden in einer der unsrigen Produktionsstätten in Asien gefertigt und dort, anders als bei Konkurrenzprodukten, von Hand lackiert. Zu diesem Zwecke hatten wir im Frühjahr/Sommer ausgewählte Fachkräfte für einen 8 wöchigen Lehrgang bei uns in Adorf, im Vogtland. Hier lernten sie von unseren Geigenbaumeistern das präzise Lackieren von Hand in den verschiedensten Farbtönen. Anders als beim großen Bruder, der „Germania-Serie“ sind die Farben hier; Mailand, Dresden, Marseille und York. Auch hier stehen die Städtenamen repräsentativ für die unterschiedlichen Farbvorstellungen der jeweiligen Regionen. Vor allem für Schüler und im Leigeschäft haben wir hier ein Instrument geschaffen das durch seine genannten Eigenschaften ein absolutes Alleinstellungsmerkmal inne hat. Das wurde uns auf der Messe von allen Seiten bestätigt.


Die vielen Besucher aus Europa, Asien und den USA haben den einzigartigen Stellenwert der „Cremona Mondomisca“ hervorgehoben. Für uns bietet diese Messe eine herausragende Plattform, um uns einem versierten Fachpublikum zu präsentieren, neuste Entwicklungen unseres „GEWA Strings“ & „GEWA Cases & Bags“ Divisionen vorzustellen, alte Bekanntschaften aus aller Welt zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im Oktober 2017!

Texte: Marcel Messner
Photos: Marcel Messner
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